Kreditrechner – Monatsrate, Zinsen & Tilgungsplan

Berechnen Sie die monatliche Rate eines festverzinslichen Kredits und sehen Sie Restschuld, Gesamtzinsen und Tilgungsverlauf. Mit zusätzlicher monatlicher Tilgung lässt sich direkt vergleichen, wie sich Laufzeit und Zinskosten im Modell verändern.

Kreditbetrag, Sollzins, Laufzeit und zusätzliche Tilgung

%
Für die Ratenformel den vertraglichen Sollzins verwenden, nicht automatisch den effektiven Jahreszins inklusive weiterer Kosten.
Optional. Mit 0 sehen Sie den planmäßigen Kredit ohne zusätzliche Tilgung.
Schnelle Beispielwerte

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Ihre Rückzahlungsübersicht

Planmäßige Monatsrate
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Monatsabfluss inkl. Zusatztilgung
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Geschätzte Rückzahlungsdauer
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Gesamtzinsen im aktuellen Plan
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Gesamtzahlung
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Gesparte Zinsen durch Zusatztilgung
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Zeitersparnis durch Zusatztilgung
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Erste Rate – Zinsanteil
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Erste Rate – Tilgungsanteil
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Vor der Kreditentscheidung prüfen

Angebote, Rückzahlungswege und Alternativen vergleichen

Der Kreditvergleich erklärt Effektivzins, Gebühren, Laufzeit und Gesamtkosten. Für mehrere Schulden, Immobilien oder ein Sparziel stehen passende Rechner bereit.

Ihr Rückzahlungsbild

Wie verteilen sich Kreditbetrag, Zinsen und zusätzliche Tilgung?

Die Auswertung trennt geliehenes Kapital von den modellierten Zinskosten und zeigt, ob die zusätzliche monatliche Tilgung die Laufzeit spürbar verändert.

Ursprünglicher Kreditbetrag—
Zinsen im aktuellen Plan—
Zusatztilgung pro Monat—
Rückzahlungsstruktur wird berechnet…

Ändern Sie Kreditbetrag, Laufzeit, Zins oder Zusatztilgung. Die Einordnung wird automatisch aktualisiert.

Zusatztilgungs-Check – planmäßiger Kredit vs. Ihr aktueller Plan

Der Vergleich lässt Kreditbetrag, Zinssatz und ursprüngliche Laufzeit unverändert. Gegenübergestellt werden nur der planmäßige Kredit und derselbe Kredit mit Ihrer zusätzlichen monatlichen Tilgung. So lässt sich erkennen, ob ein überschaubarer Zusatzbetrag den Rückzahlungszeitpunkt und die Gesamtzinsen im Modell tatsächlich deutlich verändert.

SzenarioMonatsabflussRückzahlungsdauerGesamtzinsenGesamtzahlung
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Tilgungs-Kippunkt – wann überholt die Tilgung den Zinsanteil?

Bei langen Annuitätenkrediten kann anfangs ein großer Teil der Rate aus Zinsen bestehen, weil die Restschuld noch hoch ist. Dieser Check sucht die erste Rate, bei der der Tilgungsanteil mindestens so groß ist wie der Zinsanteil. Zusätzlich sehen Sie, ob eine zusätzliche Tilgung diesen Punkt im Modell nach vorne verschiebt.

SzenarioKippunkt bei RateUngefährer ZeitpunktEinordnung
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Tilgungsplan für Ihren aktuellen Zahlungsplan

Der Tilgungsplan verwendet die planmäßige Monatsrate plus den von Ihnen eingegebenen Zusatzbetrag. Zuerst werden im Modell die Zinsen des jeweiligen Monats abgedeckt; der verbleibende Teil reduziert die Restschuld. Die letzte Rate wird wegen Cent-Rundungen angepasst, damit die Restschuld auf null fällt und kein künstlicher zusätzlicher Monat entsteht.

Vollständigen Tilgungsplan Rate für Rate anzeigen
RateZahlbetragTilgungZinsenZinsen kumuliertRestschuld
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Wie wird die monatliche Kreditrate berechnet?

Bei einem klassischen festverzinslichen und vollständig amortisierenden Kredit wird die Rate so gewählt, dass gleich hohe Zahlungen die Restschuld innerhalb der vereinbarten Zahl von Monaten auf null zurückführen. Sei P der Kreditbetrag, i der monatliche Zinssatz und n die Anzahl der Monatsraten.

Monatsrate = P × i ÷ [1 − (1 + i)−n]

Der jährliche Sollzins wird in diesem Modell in einen Monatszins umgerechnet, indem der dezimale Jahreszins durch 12 geteilt wird. Aus 7% p. a. wird somit 0,07 ÷ 12 pro Monat. Bei 0% würde die Annuitätenformel durch null teilen; deshalb verwendet der Rechner dann die einfachere Beziehung P ÷ n.

Nach der Ermittlung der Rate wird der Tilgungsplan Monat für Monat aufgebaut. Die Zinsen eines Monats ergeben sich aus Restschuld mal Monatszins. Der Rest der Rate reduziert den Kreditbetrag.

Zinsent = Restschuldt−1 × i
Tilgungt = Rate − Zinsent
Restschuldt = Restschuldt−1 − Tilgungt

Eine freiwillige zusätzliche Monatszahlung wird im Modell vollständig der Tilgung zugerechnet. Die planmäßige Rate bleibt gleich; nur die Restschuld sinkt schneller. Dadurch wird in späteren Perioden Zins auf eine kleinere Basis berechnet.

Für einen schnellen Überschlag vor der exakten Eingabe steht ergänzend die Kreditraten-Tabelle je 1.000 € bereit.

Sollzins, effektiver Jahreszins und Gesamtkosten sauber trennen

Für eine Kreditrechnung sind mehrere Prozentangaben möglich, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Der Sollzins ist die Größe, mit der im vereinfachten Annuitätenmodell die laufenden Zinsen auf die Restschuld berechnet werden. Der effektive Jahreszins ist dagegen ein Vergleichswert, der die Kreditkosten breiter abbilden kann und nicht automatisch identisch mit dem Sollzins ist.

Wenn Sie eine konkrete Monatsrate aus Kreditbetrag, Laufzeit und vertraglichem Zinssatz nachbilden möchten, verwenden Sie deshalb den dafür angegebenen Sollzins. Wenn Sie verschiedene Kreditangebote vergleichen, ist zusätzlich der effektive Jahreszins wichtig, weil eine ähnlich aussehende Monatsrate nicht automatisch dieselbe Kostenstruktur bedeutet.

Praxisregel: Sollzins für die reine Zins-und-Tilgungsrechnung; effektiven Jahreszins und Gesamtbetrag zusätzlich für den Angebotsvergleich heranziehen. Gebühren oder Versicherungen, die nicht in dieser Rechenlogik stecken, müssen separat geprüft werden.

Woher sollten die Eingabedaten kommen?

EingabeSinnvolle QuelleWas prüfen?
KreditbetragKreditangebot, Vertrag oder aktuelle Restschuld.Bei einer Finanzierung den tatsächlich geliehenen Betrag verwenden, nicht automatisch den Kaufpreis vor Eigenanteil oder Anzahlung.
SollzinsProduktinformation, Kreditangebot oder Vertrag.Prüfen, ob der Wert tatsächlich für die Zinsberechnung der Restschuld verwendet wird und nicht nur ein effektiver Vergleichszins ist.
LaufzeitKreditvertrag beziehungsweise verbleibender Tilgungsplan.Bei einem bereits laufenden Kredit mit aktueller Restschuld die verbleibende und nicht die ursprüngliche Laufzeit verwenden.
ZusatztilgungEigener Zahlungsplan plus vertragliche Sondertilgungsregeln.Prüfen, ob zusätzliche Beträge erlaubt sind, wie sie verbucht werden und ob Kosten oder Grenzen gelten.

Ist das Ergebnis plausibel?

Drei einfache Prüfungen erkennen viele Eingabefehler. Erstens muss bei positivem Zins die planmäßige Rate größer sein als der Zinsbetrag des ersten Monats, sonst würde die Restschuld im normalen Annuitätenmodell nicht vollständig sinken. Zweitens reduziert eine längere Laufzeit bei gleichem Kreditbetrag und Zinssatz meist die Monatsrate, erhöht aber häufig die Summe der Zinsen. Drittens darf eine zusätzliche Tilgung in diesem Modell weder Rückzahlungsdauer noch Gesamtzinsen erhöhen.

Bei 0% ist die Kontrolle besonders einfach: Monatsrate × Anzahl der Monate muss dem Kreditbetrag entsprechen, abgesehen von einer möglichen Cent-Anpassung der letzten Rate. Passen diese Beziehungen nicht, sollten Kreditbetrag, Zinssatz und Laufzeit noch einmal geprüft werden.

Übungsaufgaben – zuerst selbst rechnen, dann Lösung anzeigen

Diese Beispiele sind Rechenübungen und keine Presets. Lösen Sie die Aufgabe zunächst selbst und verwenden Sie Lösung anzeigen erst zur Kontrolle.

Aufgabe 1 – Kredit ohne Zinsen

Ein Kredit über 12.000 € hat 0% Zins und eine Laufzeit von 2 Jahren. Wie hoch sind Monatsrate und Gesamtzinsen?

Aufgabe 2 – klassischer Ratenkredit

Ein Kredit über 20.000 € läuft 5 Jahre bei 6,5% Sollzins p. a. Wie hoch sind ungefähr die Monatsrate und die Gesamtzinsen ohne Zusatztilgung?

Aufgabe 3 – Wirkung einer Zusatztilgung

Ein Kredit über 35.000 € wird über 6 Jahre bei 7,2% Sollzins getilgt. Die planmäßige Rate liegt bei etwa 600,08 €. Was verändert sich bei 100 € zusätzlicher Tilgung pro Monat?

Welche Größen beeinflussen die Rückzahlung am stärksten?

Kreditbetrag: Ein höherer Betrag erhöht die Rate und die Basis, auf die Zinsen berechnet werden. Sollzins: Ein höherer Zinssatz verteuert das Halten derselben Restschuld. Laufzeit: Mehr Monate drücken häufig die Monatsrate, lassen Zinsen aber länger anfallen. Zusätzliche Tilgung: Wird die Restschuld früher reduziert, sinkt im Modell die zukünftige Zinsbasis.

Die niedrigste Monatsrate ist deshalb nicht automatisch die günstigste Finanzierung. Eine lange Laufzeit kann das monatliche Budget entlasten und gleichzeitig einen deutlich höheren Gesamtzins erzeugen.

Häufige Fehler bei Kreditberechnungen

  • Den effektiven Jahreszins als direkten Ratenzins verwenden, obwohl darin zusätzliche Kosten enthalten sein können.
  • Nur die Monatsrate vergleichen und Gesamtzinsen sowie Gesamtzahlung ignorieren.
  • Bei einem bestehenden Kredit die ursprüngliche statt der verbleibenden Laufzeit eingeben.
  • Annehmen, dass jede freiwillige Mehrzahlung automatisch und kostenfrei die Restschuld reduziert.
  • Ein festverzinsliches Modell für einen variabel verzinsten Kredit verwenden, ohne mögliche Zinsänderungen abzubilden.
  • Bei einer Immobilienfinanzierung erwarten, dass Versicherungen, Nebenkosten oder eine spätere Anschlussfinanzierung automatisch enthalten sind.
  • Schlussrate, Ballonstruktur, Ratenpause oder andere Vertragsmerkmale übersehen, die eine normale Vollamortisation verändern.
  • Das Ergebnis wie ein verbindliches Kreditangebot behandeln, statt Vertrag und Tilgungsregeln zu prüfen.

Für Ausbildung, Wirtschaftsschule und Studium: Annuitätendarlehen Schritt für Schritt

Ein festverzinslicher Ratenkredit ist eine klassische Aufgabe der Finanzmathematik: Die planmäßige Zahlung bleibt im Modell nahezu konstant, während sich ihre Zusammensetzung laufend verschiebt. Entscheidend ist die Trennung zwischen Zahlungsstrom, Zinsaufwand der Periode und Tilgung der Restschuld.

1. Variablen festlegen

Sei K0 der anfängliche Kreditbetrag, p der jährliche Sollzins als Dezimalzahl, i der Monatszins, n die Anzahl der Monatsraten und R die planmäßige Monatsrate.

i = p ÷ 12     und     n = Jahre × 12 + Zusatzmonate

2. Annuitätenformel nach der Rate auflösen

Im vereinfachten Modell entspricht der Barwert aller künftigen planmäßigen Raten dem anfänglichen Kreditbetrag. Nach der Rate aufgelöst ergibt sich:

R = K0 × i ÷ [1 − (1 + i)−n]

Für i = 0 gilt stattdessen R = K0 ÷ n.

3. Jede Rate in Zins und Tilgung zerlegen

Der Zinsbetrag einer Periode basiert auf der Restschuld zu Beginn des Monats. Vom Zahlbetrag bleibt danach die Tilgung übrig. Dadurch entsteht der Tilgungsplan rekursiv.

Zinst = Restschuldt−1 × i
Tilgungt = R − Zinst
Restschuldt = Restschuldt−1 − Tilgungt

4. Durchgerechnete Übungsaufgabe

Aufgabe: Ein festverzinslicher Kredit über 100.000 € hat 7% Sollzins p. a. und 20 Jahre Laufzeit. Berechnen Sie zuerst die planmäßige Monatsrate. Vergleichen Sie anschließend den normalen Verlauf mit einem Plan, der jeden Monat zusätzlich 100 € tilgt.

5. Plausibilitätsregeln für Prüfungsaufgaben

Bei 0% müssen alle Zahlungen zusammen dem Kreditbetrag entsprechen. Bei positivem Zins muss die Gesamtzahlung über dem Kreditbetrag liegen. Wird bei unverändertem Betrag und Zinssatz die Laufzeit verlängert, sollte die Monatsrate normalerweise sinken, während die Gesamtzinsen steigen können. Eine zusätzliche Tilgung sollte im Standardmodell die Restschuld schneller reduzieren. Außerdem sollte der Zinsanteil einer konstanten Rate im Zeitverlauf typischerweise sinken.

Wann reicht dieser Kreditrechner nicht aus?

Die Seite modelliert einen festverzinslichen, monatlich zahlbaren und vollständig amortisierenden Kredit mit Zinsen auf die offene Restschuld. Nicht abgebildet werden variable Zinssätze, tilgungsfreie Zeiten, Schluss- oder Ballonraten, Ratenpausen, taggenaue Zinsmethoden, vorab berechnete Zinsen, wechselnde Gebühren oder sonstige vertragliche Sonderregeln.

Zusatztilgungen werden so behandelt, als würden sie die Restschuld unmittelbar reduzieren. In realen Verträgen können Grenzen, bestimmte Zahlungstermine, Vorfälligkeitsregeln oder andere Verbuchungsweisen gelten. Bei Immobilienfinanzierungen können außerdem Zinsbindung und Anschlussfinanzierung entscheidend sein.

Verwenden Sie das Ergebnis als mathematische Orientierung und Lernhilfe, nicht als persönliche Finanzberatung oder verbindliches Kreditangebot.

FAQ – Kreditrate, Tilgungsplan und zusätzliche Tilgung

Was berechnet der Kreditrechner?
Er schätzt die planmäßige monatliche Zins-und-Tilgungsrate für einen festverzinslichen, vollständig amortisierenden Kredit. Zusätzlich erstellt er einen Tilgungsplan und kann eine freiwillige zusätzliche monatliche Tilgung modellieren.
Welche Angaben bestimmen die Monatsrate?
Im Grundmodell hängen Rate und Rückzahlungsverlauf vom Kreditbetrag, dem jährlichen Sollzins und der Laufzeit ab. Ein höherer Kreditbetrag oder Zinssatz erhöht die Rate; eine längere Laufzeit senkt sie meist, kann aber die Gesamtzinsen erhöhen.
Soll ich Sollzins oder effektiven Jahreszins eingeben?
Für die reine Annuitätenrechnung wird der Zinssatz benötigt, mit dem die Zinsen auf die Restschuld berechnet werden. Der effektive Jahreszins dient als breiterer Vergleichswert und kann zusätzliche preisbestimmende Kosten berücksichtigen. Verwenden Sie deshalb für diesen Rechner den vertraglichen Sollzins, wenn Sie eine Rate nachbilden möchten.
Was ist ein Tilgungsplan?
Ein Tilgungsplan zeigt für jede Rate, welcher Betrag auf Zinsen entfällt, welcher Betrag die Restschuld reduziert und welche Restschuld danach verbleibt. Bei einem klassischen Annuitätendarlehen ist der Zinsanteil anfangs oft höher und sinkt mit der Restschuld.
Warum sinkt der Zinsanteil im Zeitverlauf?
Im Modell werden die Monatszinsen aus der jeweils offenen Restschuld berechnet. Sobald Tilgung die Restschuld reduziert, wird der nächste Zinsbetrag auf eine kleinere Basis berechnet. Dadurch steigt innerhalb einer nahezu konstanten Rate typischerweise der Tilgungsanteil.
Was bewirkt die zusätzliche monatliche Tilgung?
Der Rechner nimmt an, dass der Zusatzbetrag unmittelbar die Restschuld reduziert. Dadurch kann sich die Rückzahlungsdauer verkürzen und die Summe der modellierten Zinsen sinken. Ob Ihr Kreditgeber Zahlungen genau so behandelt, muss im Vertrag geprüft werden.
Spart eine Sonder- oder Zusatztilgung immer Zinsen?
Nicht automatisch. Vertragliche Regeln, Vorfälligkeitsbedingungen, abweichende Zinsberechnung oder andere Tilgungsregeln können die Wirkung verändern. Nutzen Sie das Ergebnis deshalb nur für ein Standardszenario und prüfen Sie die tatsächlichen Kreditbedingungen.
Kann ich auch mit 0% Zins rechnen?
Ja. Bei 0% besteht jede Rate vollständig aus Tilgung. Die Monatsrate ist dann einfach der Kreditbetrag geteilt durch die Anzahl der Monate und die Gesamtzinsen sind null.
Warum kann die letzte Rate etwas kleiner sein?
Die laufende Rate wird auf Cent dargestellt. Kleine Rundungsdifferenzen können sich über viele Monate summieren. Deshalb passt das Modell die letzte Rate so an, dass die Restschuld auf null fällt und kein künstlicher zusätzlicher Monat entsteht.
Sind Bearbeitungsgebühren, Versicherungen oder andere Kosten enthalten?
Nein. Der Rechner modelliert Kreditbetrag und Zinsen. Bearbeitungs- oder Abschlusskosten, Versicherungen, Kontoführungsgebühren, Steuern, Immobiliennebenkosten oder andere Entgelte werden nicht automatisch einbezogen.
Kann ich den Rechner für eine Immobilienfinanzierung nutzen?
Für den Zins-und-Tilgungsanteil eines einfachen festverzinslichen, vollständig amortisierenden Darlehens kann er als Näherung dienen. Viele Immobilienfinanzierungen haben jedoch Sollzinsbindungen, Restschulden, Anschlussfinanzierungen, Sondertilgungsrechte oder andere Vertragsdetails, die hier nicht abgebildet werden.
Eignet sich der Rechner für Auto- oder Konsumentenkredite?
Ja, wenn der Vertrag einem klassischen festverzinslichen Ratenkredit mit monatlicher Amortisation entspricht. Bei variablen Zinsen, Schlussraten, Ballonfinanzierungen, zinsfreien Phasen oder abweichender taggenauer Zinsberechnung kann das Ergebnis vom Vertrag abweichen.
Was bedeutet Tilgungs-Kippunkt?
Damit ist hier die erste Rate gemeint, in der der Tilgungsanteil mindestens so groß ist wie der Zinsanteil. Bei langen Laufzeiten und höheren Zinssätzen kann dieser Punkt später kommen. Zusätzliche Tilgung kann ihn im Modell nach vorne verschieben.
Ist das Ergebnis eine Finanzberatung oder ein Kreditangebot?
Nein. Es handelt sich um ein mathematisches Planungsmodell. Kreditgeber können andere Rundungs-, Buchungs-, Zins- und Sondertilgungsregeln verwenden. Für Entscheidungen sind deshalb Vertrag, Produktinformationen und ein konkretes Kreditangebot maßgeblich.