Kies- & Schotterrechner – Menge in m³, Tonnen, Säcken & Kosten

Kies, Schotter, Splitt oder Tragschicht aus Fläche und fertiger Schichtdicke berechnen. Ermitteln Sie m³, Tonnen, Zuschlag, ganze Säcke und optionale Materialkosten.

Fläche und Schüttgut

m
m
cm
kg/m³
%
kg

Optionale Materialkosten

/t

Die Dichtewerte in der Materialauswahl sind editierbare Planungsbeispiele. Für die Bestellung sollte die Schüttdichte des tatsächlich vorgesehenen Produkts verwendet werden.

Kies- und Schottermenge

Bestellvolumen inkl. Zuschlag
— m³
Bestellgewicht
— t
Ganze Säcke
—
Fläche
— m²
Schichtdicke
— cm
Netto-Volumen
— m³
Volumen des Zuschlags
— m³
Netto-Gewicht
— t
Bestellvolumen – alternative Einheit
— yd³
Bestellgewicht – alternative Einheit
— short tons
Kosten Schüttgut
—
Kosten Sackware
—
—
Ihre Berechnung

Wie viel Kies oder Schotter sollten Sie bestellen?

Die Berechnung trennt das geometrische Netto-Volumen vom zusätzlichen Zuschlag und rechnet anschließend über die eingetragene Schüttdichte in Gewicht um.

Bestellvolumen— m³
Bestellgewicht— t
Ganze Säcke—
Schüttgutmenge wird berechnet…

Ändern Sie Fläche, Schichtdicke, Dichte oder Zuschlag – die Interpretation aktualisiert sich automatisch.

Ist das Ergebnis plausibel?

Was beeinflusst die Menge am stärksten?

Was tun mit dem Ergebnis?

Nächster Schritt

Bauprojekt weiterrechnen

Binden Sie Kies oder Schotter direkt in Pflaster, Beton, Terrasse oder Zaun ein.

Kies- und Schotterrechner für Einfahrt, Weg, Unterbau und Drainage

Ein praktischer Kiesrechner oder Schotterrechner verbindet drei Größen: die zu belegende Fläche, die gewünschte Schichtdicke und die Schüttdichte des Materials. Fläche × Dicke ergibt das Volumen. Über die Dichte wird daraus die Masse für Angebote, die in Tonnen abgerechnet werden.

Der Rechner eignet sich für Kies, Schotter, Splitt, Tragschichtmaterial, Zierstein und ähnliche lose Baustoffe. Er unterstützt rechteckige Flächen, Kreisflächen und eine direkte Eingabe bereits bekannter Flächen. Im metrischen Modus erscheinen Kubikmeter und Tonnen, zusätzlich werden die entsprechenden US-Einheiten angezeigt.

Die Dichte bleibt bewusst editierbar. Schüttgut besitzt keine universelle Masse je Kubikmeter: Körnung, Gesteinsart, Kornform, Feuchtigkeit und Lagerungszustand verändern die Schüttdichte. Wenn Ihr Lieferant einen konkreten Wert nennt, hat dieser Vorrang.

Woher kommen die Eingabedaten?

Fläche und fertige Schichtdicke

Messen Sie Länge und Breite auf der Baustelle oder übernehmen Sie die Maße aus Lageplan, Aufmaß oder Ausführungsplanung. Unregelmäßige Flächen lassen sich in Rechtecke und Kreissegmente zerlegen oder als bereits bekannte Gesamtfläche eingeben. Entscheidend ist, dass die fertige Soll-Schichtdicke verwendet wird und nicht eine geschätzte lose Schütthöhe.

Schüttdichte, Zuschlag und Preise

Die beste Dichte stammt aus Produktdatenblatt, Angebot, Lieferschein oder direkt vom Kieswerk. Fragen Sie, ob sich der Wert auf lose, eingebaute oder verdichtete Ware bezieht. Den Zuschlag sollten Sie aus Leistungsverzeichnis, Einbauvorgabe oder Lieferantenempfehlung ableiten. Preise immer zusammen mit ihrer Einheit übernehmen, zum Beispiel €/t oder €/m³.

Vor der Bestellung: Prüfen Sie, ob der Anbieter nach Tonnen, Kubikmetern, Big Bags oder Sackware verkauft. Die gleiche Zahl darf beim Wechsel der Preiseinheit nicht einfach übernommen werden.

Schritt 1: Fläche bestimmen

Für eine rechteckige Einfahrt, einen Weg oder einen Graben werden Länge und Breite multipliziert. Bei einer runden Fläche wird die Kreisfläche über den Durchmesser berechnet. Ist die Fläche bereits aus Plan oder Aufmaß bekannt, kann sie direkt eingetragen werden.

Rechteckfläche = Länge × Breite
Kreisfläche = π × (Durchmesser ÷ 2)²

Schritt 2: Fläche in Schüttgutvolumen umrechnen

Die Fläche wird mit der gewünschten fertigen Schichtdicke multipliziert. Zentimeter oder Zoll werden automatisch in die Volumenberechnung übernommen und anschließend in m³ oder yd³ ausgegeben.

Netto-Volumen = Fläche × Schichtdicke
Bestellvolumen = Netto-Volumen × (1 + Zuschlag %)

Warum Schüttdichte und Verdichtungszuschlag wichtig sind

Das Volumen ergibt sich aus der Geometrie, das Gewicht von Kies oder Schotter dagegen aus der Schüttdichte. Zwei Materialien können denselben Raum füllen und trotzdem unterschiedlich schwer sein, weil Körnung, Zwischenräume und Kornform voneinander abweichen.

Bei Tragschichten kommt die Verdichtung hinzu. Material wird häufig lose angeliefert und anschließend mit Rüttelplatte oder Walze verdichtet. Bezieht sich die geplante Schichtdicke auf den fertigen Zustand, kann die lose Bestellmenge größer sein. Deshalb lässt sich der Zuschlag im Rechner separat einstellen.

Bei einer lockeren Zierkiesschicht kann ein kleiner Zuschlag für Einbauverluste genügen. Für einen verdichteten Unterbau sollten Sie den Faktor verwenden, der zum konkreten Material, zur Einbaustärke und zur vorgesehenen Verdichtung passt.

Ist die berechnete Kies- oder Schottermenge plausibel?

Prüfen Sie zuerst die Geometrie: Fläche × fertige Schichtdicke muss ungefähr dem Netto-Volumen entsprechen. Danach vergleichen Sie Netto- und Bestellvolumen, damit der Zuschlag nicht versehentlich zweimal berücksichtigt wurde.

Ist das Volumen plausibel, aber die Tonnenzahl wirkt ungewöhnlich, kontrollieren Sie als Nächstes die Schüttdichte und den Materialzustand. Ein mathematisch korrektes Volumen kann mit einer unpassenden Dichte trotzdem zu einer falschen Bestellmasse führen.

Was verändert das Ergebnis am stärksten?

Fläche und Schichtdicke verändern das Volumen direkt. Wird die Schicht bei gleicher Fläche 20% dicker, steigt auch das Netto-Volumen um 20%. Der Zuschlag verändert die Bestellmenge. Die Schüttdichte verändert dagegen nur das Gewicht und gewichtsbasierten Preis, nicht die geometrischen m³.

Diese Trennung hilft bei der Fehlersuche: falsche m³ kommen meist aus Maßen oder Dicke; falsche Tonnen können zusätzlich aus einer unpassenden Dichte entstehen.

Tonnen, Kubikmeter und Cubic Yards

Schüttgut wird je nach Anbieter nach Gewicht oder Volumen verkauft. Aus denselben Projektmaßen kann der Rechner beide Größen ableiten. Im metrischen Modus sind m³ und t die Hauptwerte, im US-Modus yd³ und short tons.

Achten Sie beim Preisvergleich genau auf die Einheit. Eine metrische Tonne ist nicht identisch mit einer US short ton, und ein Kubikmeter beziehungsweise Cubic Yard ist eine Volumenangabe, keine Masse.

Sackware für kleine Mengen

Für kleine Wege, Reparaturen oder Zierflächen kann Sackware praktischer sein als eine lose Lieferung. Tragen Sie das Nettogewicht eines Sacks ein. Der Rechner teilt das Bestellgewicht durch diese Sackgröße und rundet auf ganze Säcke auf.

Wenn der Hersteller zusätzlich eine Flächenleistung je Sack angibt, prüfen Sie, auf welche Schichtdicke sich diese Angabe bezieht.

Lieferform-Check: lose Ware, Big Bag oder Sackware?

Die rechnerische Bestellmenge ist noch nicht automatisch die praktisch bestellbare Einheit. Im deutschen Baustoffhandel kann dasselbe Material lose nach Tonnen, nach Kubikmetern, im Big Bag oder in kleineren Säcken angeboten werden. Deshalb sollte nach der Mengenberechnung immer ein zweiter Schritt folgen: Bestellmenge auf die tatsächliche Lieferform abbilden.

LieferformWelche Rechnerzahl ist wichtig?Was vor Bestellung prüfen?
Lose Ware nach GewichtBestellgewicht in tMindestmenge, Fahrzeuggröße, Lieferpauschale
Lose Ware nach VolumenBestellvolumen in m³Ob der Anbieter lose oder verdichtete Bezugsgröße meint
Big BagBestellgewicht ÷ deklariertes Nettogewicht je Big BagDas tatsächliche Nettogewicht des angebotenen Produkts
SackwareGanze SäckeNettogewicht je Sack und eventuelle Flächenleistung des Herstellers

Wichtig: Ein Big Bag ist keine feste Gewichtseinheit. Verwenden Sie das Nettogewicht des konkreten Angebots. Der Rechner kann dieses Gewicht im Feld „Sackgewicht“ abbilden, wenn Sie eine Stückzahl für große Gebinde abschätzen möchten.

Schüttgutpreis und Sackpreis vergleichen

Wenn ein lokales Angebot vorliegt, wählen Sie, ob der Preis nach Gewicht oder nach Volumen angegeben wurde, und tragen Sie ihn ein. Der Rechner multipliziert den Preis mit der passenden Bestellmenge. Zusätzlich kann ein Sackpreis hinterlegt werden.

Die Kosten sind reine Materialwerte. Lieferung, Mindestabnahme, Big Bags, Paletten, Aushub, Geotextil, Randbefestigung, Maschinen, Arbeitszeit und Entsorgung müssen separat berücksichtigt werden.

Für Bau-Azubis und Schüler: von den Maßen zur Bestellmenge

Der Kies- und Schotterbedarf ist eine gute Übung für die Mengenermittlung, weil Geometrie und Materialeigenschaft klar getrennt werden. Zuerst wird aus Länge, Breite und Schichtdicke ein Volumen. Erst danach wandelt die Schüttdichte dieses Volumen in eine Masse um.

Fläche × Schichtdicke = Netto-Volumen → Zuschlag addieren = Bestellvolumen → Volumen × Schüttdichte = Bestellgewicht

Schulbeispiel: Eine 12 m × 3 m große Fläche erhält eine 8 cm starke Schotterschicht. Fläche = 36 m². 8 cm = 0,08 m. Netto-Volumen = 36 × 0,08 = 2,88 m³. Mit 10% Zuschlag werden 3,168 m³ bestellt. Bei einer Beispiel-Schüttdichte von 1.700 kg/m³ ergibt das 5.385,6 kg bzw. rund 5,39 t.

Interpretation: Der Zuschlag verändert die zu bestellenden m³. Die Dichte wandelt diese m³ in Tonnen um. Eine andere Dichte ändert nicht die Geometrie der Schicht.

Kontrollfrage: Die fertige Schichtdicke steigt bei gleicher Fläche von 8 auf 10 cm. Um wie viel Prozent steigt das Netto-Volumen? Antwort: um 25%, weil das Volumen bei gleicher Fläche direkt proportional zur Schichtdicke ist.

Praxisbeispiele für Kies und Schotter

Laden Sie ein Beispiel in den Rechner oder blenden Sie die Lösung direkt ein. Alle Beispiele verwenden dieselben Formeln wie die Live-Berechnung.

Schotterschicht für Einfahrt

12 m × 3 m, 8 cm fertige Dicke, 1.700 kg/m³ Beispiel-Dichte und 10% Zuschlag.

Runde Zierkiesfläche

4,5 m Durchmesser, 5 cm Dicke, 1.600 kg/m³ Beispiel-Dichte und 8% Zuschlag.

US-Kiesweg

40 ft × 4 ft, 3 in Dicke, 100 lb/ft³ Beispiel-Dichte und 10% Zuschlag.

Was tun mit dem Ergebnis vor der Bestellung?

Bei unregelmäßigem Aushub sollten mehrere Tiefen gemessen werden, weil ein einzelner Messpunkt das tatsächliche Volumen leicht unterschätzt. Klären Sie außerdem, ob die geplante Schichtdicke lose oder verdichtet gemeint ist und welche Schüttdichte für das konkrete Material gilt.

Bei loser Anlieferung sollten auch Fahrzeuggröße und Mindestbestellmenge geprüft werden. Ein rechnerisch exakter Wert muss in der Praxis eventuell auf eine sinnvolle Liefermenge aufgerundet werden. Speichern oder drucken Sie die Berechnung, damit Maße, Dichte und Zuschlag zusammen mit dem Ergebnis dokumentiert bleiben.

Hintergrund lernen

Vertiefe die Rechenmethode oder prüfe Referenzwerte, ohne die aktuelle Kalkulation zu verlassen.

FAQ – Kies, Schotter, Splitt, m³, Tonnen und Kosten

Wie berechne ich, wie viel Kies oder Schotter ich brauche?
Ermitteln Sie zuerst die Fläche und multiplizieren Sie sie mit der gewünschten fertigen Schichtdicke. Daraus entsteht das Netto-Volumen. Danach wird der eingestellte Zuschlag addiert und die Bestellmenge über die Schüttdichte in Tonnen oder short tons umgerechnet.
Wie viele Tonnen Kies oder Schotter sind ein Kubikmeter?
Dafür gibt es keinen universellen Wert. Die Schüttdichte hängt von Gesteinsart, Körnung, Kornform, Feuchte und Materialzustand ab. Verwenden Sie für eine Bestellung möglichst die Dichte des konkreten Produkts vom Lieferanten oder Kieswerk.
Welche Schüttdichte soll ich eintragen?
Am besten den Wert aus Produktdatenblatt, Lieferschein, Angebot oder vom Kieswerk. Die Materialauswahl im Rechner enthält nur editierbare Planungsbeispiele und ersetzt keine produktspezifische Angabe.
Muss ich bei Schotter oder Mineralgemisch einen Verdichtungszuschlag einplanen?
Bei verdichteten Tragschichten häufig ja. Die erforderliche Mehrmenge hängt von Material, Einbaudicke, Verdichtungsziel, Gerät und Baustellensituation ab. Verwenden Sie deshalb einen projektspezifischen Zuschlag statt eines pauschalen Universalwerts.
Ist die eingegebene Schichtdicke lose oder verdichtet?
Die Eingabe sollte die gewünschte fertige Schichtdicke beschreiben. Wenn das Material lose geliefert und anschließend verdichtet wird, erhöhen Sie die Bestellmenge über den Zuschlag nach Projekt- oder Lieferantenangabe.
Kann ich Kies oder Schotter für eine runde Fläche berechnen?
Ja. Wählen Sie Kreis, tragen Sie den Durchmesser und die fertige Schichtdicke ein. Der Rechner bestimmt daraus Fläche, Volumen, Gewicht und Bestellmenge.
Kann ich eine bereits bekannte Fläche in m² eingeben?
Ja. Wählen Sie Bekannte Fläche, wenn die Fläche bereits aus Aufmaß, Plan oder einer anderen Berechnung vorliegt. Dann benötigen Sie nur noch Fläche und Schichtdicke.
Warum ändert die Dichte die Tonnen, aber nicht die Kubikmeter?
Fläche und Schichtdicke bestimmen das geometrische Volumen. Die Schüttdichte wandelt dieses Volumen in Masse um. Eine andere Dichte verändert daher Tonnen oder short tons, aber nicht die berechneten m³ oder yd³.
Wie wird die Anzahl der Säcke berechnet?
Wenn ein Sackgewicht eingetragen ist, teilt der Rechner das Bestellgewicht durch das Nettogewicht eines Sacks und rundet auf ganze Säcke auf. Für lose Ware können Sie das Sackgewicht einfach leer lassen.
Kann ich Sackgewicht und Preise leer lassen?
Ja. Sackgewicht und Preise sind für die Kernberechnung von Volumen und Gewicht optional. Ein Sackgewicht wird nur benötigt, wenn Sie auch eine Sackzahl oder Kosten aus einem Sackpreis berechnen möchten.
Soll ich die berechnete Menge auf eine volle Lieferung oder einen Big Bag aufrunden?
Die technische Berechnung liefert die benötigte Materialmenge. Für die Bestellung sollten Sie anschließend Mindestmenge, Fahrzeuggröße, Big-Bag-Gewicht oder andere Lieferintervalle des Anbieters prüfen und auf die tatsächlich angebotene Einheit aufrunden.
Kann ich den Rechner für Splitt, Drainagekies oder Tragschichtmaterial verwenden?
Ja, sofern sich das Projekt über Fläche und fertige Schichtdicke beschreiben lässt. Verwenden Sie aber die Dichte und Verdichtungshinweise des konkreten Splitts, Schotters, Drainagematerials oder Mineralgemischs.
Kann ich Schüttgut nach Tonnen oder nach m³ bepreisen?
Ja. Wählen Sie als Preisgrundlage Gewicht oder Volumen. Der Rechner verwendet dann die passende Bestellmenge. Beim Wechsel der Preisgrundlage sollte der Preis neu eingetragen werden, weil €/t und €/m³ nicht dieselbe Einheit sind.
Sind Lieferung, Aushub und Arbeitskosten enthalten?
Nein. Die Kosten beruhen nur auf den eingetragenen Materialpreisen. Lieferung, Mindestmengen, Big Bags, Paletten, Geotextil, Aushub, Maschinen, Arbeitszeit und Entsorgung müssen separat berücksichtigt werden.